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Diese Ausgabe der südostasien befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt und die Lebensbedingungen der Menschen in Südostasien.

16. April 2020

Profitgier statt Solidarität

Die Philippinen sind eines der Länder, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind. Sechs Jahre nach dem Super-Taifun Yolanda leben noch immer Tausende Menschen in provisorischen Behausungen. Der Wiederaufbau dient großen Unternehmen, die aus der Notsituation der Menschen Nutzen schlagen.
25. April 2020

Theorie und Praxis der Klimagerechtigkeit

Südostasien - Das "Routledge Handbook of Climate Justice" ist eine reichhaltige Wissenssammlung. Es macht deutlich, dass Klimagerechtigkeit nicht an Landesgrenzen aufhören darf und auch nicht an gesellschaftlichen Grenzen. Um eine breite Leserschaft zu erreichen, ist das Buch aber leider zu teuer.
27. April 2020

Profit geht vor Umweltschutz (Teil II)

Indonesien – Die Regierung plant ein Omnibus-Gesetz, das die Wirtschaft deregulieren und Investitionen ankurbeln soll. Kritiker befürchten, dass diesem Ziel Umweltschutz und die Rechte von Indigenen geopfert werden und werfen der Regierung Intransparenz vor.
29. April 2020

Von Politikern, die Kohle machen

Indonesien - Der Dokumentarfilm „Sexy Killers“ thematisiert die massiven Eingriffe in die Natur durch Steinkohleabbau und die verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Zugleich zeigt der Film, wie eng die Verzahnung von Politik und Unternehmen beim wertvollen Rohstoff Kohle ist.
30. April 2020

„Resilienz und Frieden sind zwei Seiten einer Medaille“

In Myanmar gibt es bislang wenig öffentliche Klimakommunikation und -bildung. Anastacia Howe und Nicole Tu-Maung orgaisieren deshalb „Klimagespräche“. Im Interview berichten sie über ihre Ideen zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.
5. Mai 2020

Waldschutz als nationales Klimaziel

Laos - Nachhaltigere Waldbewirtschaftung und eine Ausweitung der Waldfläche stehen im Fokus der nationalen Klimaziele. Erste positive Entwicklungen sind zu verzeichnen, doch Entwaldung bleibt ein Problem. Das verstärkt die Auswirkungen vermehrt auftretender Extremwetterereignisse.
6. Mai 2020

„Macht Umweltschutz billig, schnell und bequem!“

Thailand - Nanticha 'Lynn' Ocharoenchai hat die thailändische Klimastreik-Bewegung ins Leben gerufen. Ihr Credo: Nicht die Diskussion über Mangel sollte die Klimadebatten bestimmen, sondern das, was wir durch Klimaschutz gewinnen können.
7. Mai 2020

„Wenn Frauen ihre Rechte kennen, ist vieles möglich“

Indonesien - Die Regierung setzt der Ausbeutung von Ressourcen durch Unternehmen wenig entgegen. Landnahmen beeinträchtigen insbesondere indigene Frauen. Die NGO Perempuan AMAN stärkt deren Selbstbewusstsein, indem sie ihnen Frauen- und Indigenenrechte vermittelt. Ein Interview mit der Aktivistin Afina Nurul Faizah.
7. Mai 2020

„Die Menschen wissen, was die Natur ihnen geben kann“

Laos – Nachhaltigkeit sei für ländliche Gemeinden kein Thema gewesen, so lange es keine Einmischung von außen gab und die Ressourcen für alle reichten, sagt Phillip Bengel, der als Experte für Umweltbildung in Laos mit der lokalen Bevölkerung zusammengearbeitet hat.
8. Mai 2020

„Was wird aus der Zukunft unserer Kinder?“

Philippinen - Mit ihrer Petition für Klimaschutz und Menschenrechte wagten Aktivist*innen einen beispielhaften Vorstoß gegen die ‚Carbon Majors’, die Unternehmen für fossile Brennstoffe, die für einen Großteil des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich sind.
9. Mai 2020

‚Business as usual‘ im Kohle- Revier

Indonesien - Kalimantan gilt wegen seiner Regenwälder als eine der ‚Lungen der Welt’. Doch massive Ressourcenausbeutung resultiert in Überschwemmungen, Luft- und Wasser-Verschmutzung. Sie bewirkt aber auch eine tief greifende soziale Transformation in den indigenen Gemeinden.