23. Juni 2019
Plastikmüll vor einer Palmölplantage © Greenpeace Malaysia

„Die Konzerne müssen Einwegplastik reduzieren“

Malaysia - Heng Kiah Chun hat für Greenpeace Malaysia die Untersuchungen zu den Auswirkungen der groß angelegten Plastikmüllimporte aus dem Globalen Norden geleitet. Im Interview spricht er über die Folgen für Mensch und Umwelt und den Widerstand von betroffenen Communities.
13. Juni 2019
Bei einem Clean-Up Event befreien die Trash Heros den Strand von Maumere von Plastikmüll © Kristian Gäckle

„… weil ich möchte, dass die Menschen den Müll nicht mehr einfach so wegwerfen“

Indonesien - Auf der Insel Flores sorgt Susilowati mit vielen Gleichgesinnten dafür, dass Müll gesammelt, sortiert und recycelt wird. Kinder sind in die Programme der Trash Heros besonders einbezogen, um Müllvermeidung im Alltag zu verbreiten. Ein Interview mit der „Müllkönigin“ von Maumere.
13. Juni 2019
Die Verschmutzung von Stränden (hier: Sao Beach) mit Plastikmüll ist ein großes Problem für die Umwelt © Johanna Kramm

„Man muss einfach irgendwann anfangen“

Vietnam - Vuong Trong Binh und Lê Thị Kim Ngọc engagieren sich auf Phu Quoc für eine plastikfreie Insel. Im Interview geben sie uns einen Einblick in ihre Umweltschutzprojekte und die Herausforderungen, denen sie begegnen. Sie erzählen aber auch, warum sie trotzdem an ihrer Vision festhalten.
10. Juni 2019
Kunst aus Plastikdeckeln © Rüdiger Bischoff

Müllbanken in Indonesien (Teil II)

Indonesien - Müllbanken (‚waste banks’), sind ein Konzept, das gewährleisten soll, dass der monetäre Wert, den wieder verwertbarer Müll bei dessen Abgabe erbringt, ‚angespart‘ wird. Die Autorinnen des folgenden Artikels haben in ihrer Forschung zwei Müllbanken mit Hinblick auf ihre sozialen Dimensionen, ihren Verwobenheiten mit multinationalen Konzernen und ihren Umgang mit Abfall und finanziellen Nöten auf der Insel Java untersucht.
3. Juni 2019
Suwung Deponie: Plastikmüll soweit das Auge reicht © Svenja Hübinger

Touristen kommen und gehen – der Müll bleibt

Indonesien - Die beliebte Urlaubsinsel Bali wird jährlich von über fünf Millionen Touristen besucht. Ende 2017 ließ Balis Regierung den Müll-Notstand ausrufen. Ein Weckruf, der ein Jahr später zur Deklaration eines längst überfälligen Verbots von Einwegplastik seitens der balinesischen Regierung führte.
3. Juni 2019
Ecobricks aus Plastikmüll und Wasserflaschen © Chaiyuth Lothuwachai

Plastikverbot – eine praktikable Lösung für alle?

Thailand - Die ‚Plastikkultur’ ist eine omnipräsente Lebensweise. Nach und nach geschieht ein Wandel hin zu nachhaltigeren Ansätzen. Aber werden alle Thailänder*innen daran teilhaben können?
3. Juni 2019
Müllbank-Prozess © Lena Keller-Bischoff

Müllbanken in Indonesien (Teil I)

Indonesien - Müllbanken (‚waste banks’), sind ein Konzept, das gewährleisten soll, dass der monetäre Wert, den wieder verwertbarer Müll bei dessen Abgabe erbringt, ‚angespart‘ wird. Die Autorinnen des folgenden Artikels haben in ihrer Forschung zwei Müllbanken mit Hinblick auf ihre sozialen Dimensionen, ihren Verwobenheiten mit multinationalen Konzernen und ihren Umgang mit Abfall und finanziellen Nöten auf der Insel Java untersucht.
3. Juni 2019
Wandgemälde am Zero Waste Laden Hanoi © Julia Behrens

Es tut sich etwas in Hanoi: Erste Schritte gegen die Müllflut

Vietnam ist unter den fünf Ländern, durch die am meisten Plastikmüll in die Ozeane gelangt. Weder Anwohner*innen noch Besucher*innen von Hanoi können die Überreste von Plastikverpackungen am Straßenrand übersehen. In den letzten Jahren entwickelten sich Initiativen auf verschiedenen Ebenen mit dem Ziel, Plastikmüll zu reduzieren.
 
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THEMA: Asia First! Autoritarismen und das Ringen um Demokratie

Politischer und religiöser Populismus und Autoritarismus sind auch in Asien auf dem Vormarsch. Sie untergraben Demokratien und schränken zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume ein. Beispielsweise hat sich in Thailand 2014 das Militär an die Macht geputscht und eine Rückkehr zur Demokratie liegt in weiter Ferne. In den Philippinen verfolgt Präsident Rodrigo Duterte eine Politik der Repression, die demokratische Normen und Grundrechte massiv unterminiert während in Indonesien islamischer Populismus zunehmend die politische Landschaft bestimmt.

All dieser Besorgnis erregenden Entwicklungen zum Trotz verfolgt eine Vielzahl von Akteur*innen den Ausbau und die Stärkung demokratischer und rechtsstaatlicher Standards. Umweltschützer*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen, Gewerkschaften, soziale Bewegungen, Minderheiten und Oppositionelle stehen zunehmend unter Druck. Doch trotz massiver Repression und der Beschneidung von Handlungsspielräumen vernetzen und solidarisieren sich Zivilgesellschaften – regional, national und transnational – um Gegenstrategien zu entwickeln.

Wir möchten uns diesen Themen in möglichst vielen verschiedenen Darstellungsformen widmen: Reportagen, Analysen, Portraits, Interviews oder auch Foto-Essays. Wir freuen uns auf eure Ideen!


 
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