24. März 2019
Arbeiter*innen protestieren im Oktober 2018 vor dem Parlament gegen zu niedrige Mindestlöhne © Choo Chon Kai

Entwicklung? Wessen Entwicklung?

Malaysia - Die wirtschaftliche Entwicklung Malaysias ruht auf dem Rücken von Millionen Arbeiter*innen. Anstelle von Wertschätzung für deren Leistung untergräbt die pro-kapitalistische Regierung jedoch die grundlegende Rechte von Arbeiter*innen. Dieser Artikel beschreibt die vier Hauptprobleme mit denen die Arbeiter*innenschaft konfrontiert ist.
24. März 2019
Eigenheim als Investition für Arbeitsmigrant*innen © Lilli Breininger

Philippinische Arbeitsmigration – weltweit und nach Deutschland

Philippinen - Die Philippinen sind massiv von Auslandsmigration geprägt. Wirtschaft und Gesellschaft sind ohne dieses Phänomen nicht zu verstehen. Migration findet nicht nur in Nachbarländer oder die arabische Welt statt, sondern auch nach Deutschland. Neu hinzu kommt prekäre und rechtlich fragwürdige Beschäftigung im Transportgewerbe.
24. März 2019
Arbeiter liegen nach gewaltsamen Zusammenstößen gefesselt am Boden © Central

Gefahren für die Vereinigungsfreiheit und die unabhängige Gewerkschaftsbewegung in Kambodscha

Kambodscha - Die Vereinigungsfreiheit in Kambodscha ist stark eingeschränkt. Die Rechte auf Organisation, Tarifverhandlungen und Streiks werden beschnitten. Unabhängige Gewerkschaften werden in einem derartigen Kontext enorm herausgefordert.
16. März 2019
Streik von Vertragsarbeiter*innen von Angel's Burger © Luke Espiritu

Entzauberung der Kontraktarbeit (Teil II)

Philippinen - Kontraktarbeit in Form von dreiseitigen Beschäftigungsverhältnissen zwischen einem Unternehmen (als "Haupt-Arbeitgeber" bezeichnet), einem Beschäftigungsvermittler (gewöhnlich als "Agentur" bezeichnet) und der einzelnen Arbeitskraft ist in den Philippinen seit Beginn der neoliberalen Globalisierung zum allgemeinen Muster von Beschäftigung geworden.
15. März 2019
Informeller Bergbau in den alten Kolonialminen, 2019 © Oliver Tappe

Lao Labour: Arbeitsverhältnisse am Beispiel des Zinnbergbaus in der Provinz Khammouane

Laos - Das Land gilt zwar als einer der letzten sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaaten, doch Arbeiter*innenbewegungen sind dort nicht besonders ausgeprägt – es sei denn, man bezieht sich auf die räumliche Bewegung laotischer Arbeitsmigrant*innen ins benachbarte Thailand. Organisierte und wilde Streiks sind äußerst selten. Stattdessen findet sich im Land eine Vielzahl von temporären und informellen Arbeitsverhältnissen, die weit entfernt von gewerkschaftlicher Organisation sind.
14. März 2019
Nachdem PT Sentosa Utama Garmindo am 25. Januar 2019 besetzt wurde, gibt es Hinweise darauf, dass die Fabrik den Standort verlagern wird © GSBI

“Wettbewerb nach unten”- Die Verlagerung von Fabrikstandorten

Indonesien - Der Industriesektor in Indonesien entwickelt sich dahin, Fabriken aus Gebieten mit hohen Lohnstandards, wie dem Großraum Jakarta, in Gebiete mit niedrigen Löhnen umzusiedeln, zum Beispiel nach Zentraljava. Standortverlagerung und Expansion erlauben die Senkung der Produktionskosten und sind somit Strategien zur Gewinnmaximierung für Unternehmen. Doch was passiert mit den Arbeiter*innen?
8. März 2019
Streikende Arbeiter*innen der gehobenen Eigentumswohnung Pacific Plaza Towers führten einen 16-tägigen Hungerstreik zur Regulierung von Vertragsarbeiter*innen durch. Das Pacific Plaza beherbergt Teile der philippinischen Elite und einflussreiche öffentliche Persönlichkeiten © Luke Espiritu

Entzauberung der Kontraktarbeit (Teil I)

Philippinen - Kontraktarbeit in Form von dreiseitigen Beschäftigungsverhältnissen zwischen einem Unternehmen (als "Haupt-Arbeitgeber" bezeichnet), einem Beschäftigungsvermittler (gewöhnlich als "Agentur" bezeichnet) und der einzelnen Arbeitskraft ist in den Philippinen seit Beginn der neoliberalen Globalisierung zum allgemeinen Muster von Beschäftigung geworden.
8. März 2019
Ausschnitt Buchcover "Thailland: Ein Länderportrait" © Ch. Links Verlag

Ehrliche Entzauberung des Königreichs Thailand

Thailand - Die Journalistin Nicola Glass hat ein ehrliches und warmherziges Porträt geschrieben über das Land, das 13 Jahre ihre Wahlheimat war. Sie beleuchtet kritisch die politischen Eliten und lenkt die Aufmerksamkeit auf Themen wie Meinungsfreiheit, Umweltverschmutzung sowie die Stellung von Frauen und dem dritten Geschlecht.
 
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THEMA: Plastik & Plastikmüll in Südostasien

Plastik ist ein relativ junges Material. Es wird seit 150 Jahren entwickelt und seit den 1950er Jahren in Massenproduktion hergestellt. Doch der „Siegeszug“ des in vielen Bereichen so „praktischen“, aber kaum abbaubaren Materials, hat verheerende Folgen. Nur ein geringer Teil des global produzierten Plastiks wird recycelt. Das meiste landet entweder direkt in der Natur, oder auf Straßen, Stränden und Mülldeponien. Jährlich müssen die Weltmeere rund acht Millionen Tonnen Plastik von uns Menschen aufnehmen. Das ist laut der Zeitschrift National Geographic so viel, als wenn auf jedem Quadratmeter Küste rund um die Welt je 15 Einkaufstüten voller Plastikmüll lägen.

In der kommenden südostasien Ausgabe 2/2019 wollen wir beleuchten, welche Akteur*innen in das Zusammenspiel von Produktion, Verkauf, Konsum und Entsorgung von Plastik wie in Südostasien eingebunden ist und wie Plastik-Müll wiederverwertet, gehandhabt und für eigene Zwecke verdinglicht wird.

Wir möchten uns diesen Fragen in möglichst vielen verschiedenen Darstellungsformen widmen: Reportagen, Analysen, Portraits, Interviews oder auch Foto-Essays. Wir freuen uns auf eure Ideen!


 
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