18. Oktober 2019
Ungeachtet der internationalen Kritik an ihrer Tatenlosigkeit bezüglich der Rohingya-Krise, wird Aung San Suu Kyi in Myanmar weiterhin sehr verehrt ©Axel Harneit-Sievers; CC-BY-NC-ND 4.0

„Alles geht“-Populismus: Machterhalt in Myanmar

Myanmar befindet sich erneut in einer ‚Rohingya-Krise’. Neben schweren und schlecht durchdachten Militäraktionen richtet sich der rassistische, autoritäre Populismus gegen die muslimischen Minderheiten, insbesondere die Rohingya, um das kurzsichtige Regime zu stützen. Die behutsame Schaffung einer gemeinsamen nationalen Identität könnte diese destruktive Taktik stoppen und vielleicht sogar zu Frieden führen.
17. Oktober 2019
Filipinas protestieren zum Beispiel für längeren Mutterschutz © Del Banares

Feministischer Widerstand gegen autoritäre Männlichkeit

Philippinen - Gewalt, Aggression und ein autoritäres Verständnis von Männlichkeit, das Frauen herabwürdigt, prägen Präsident Dutertes Regierungsstil. Doch Aktivistinnen wehren sich und machen ihren Widerstand mit Hilfe von ‚social media’ weltweit bekannt
17. Oktober 2019
Im indonesischen Bildungssystem wird bisher nur unzureichend kritische Medienkompetenz gefördert © Wulan Widyasari

Populistische Politik und mangelndes kritisches Denken

Indonesien – Kontroverse Meinungen aushalten und ihren Raum nicht einschränken, ist Bestandteil von Demokratie. Doch genau damit tun sich sowohl die Regierung als auch die Gesellschaft schwer. Die Förderung von Medienkompetenz und kritischem Denken im Bildungssektor könnte dies ändern.
24. September 2019
Redtagging gegen die IFI, gesprayt gegen die Kirchenmauern in Lakewood, Zamboanga del Sur, September 2018 © IFI Pagadian

‚Dutertismo’ oder Der Verfall politischer Kultur

Philippinen - Seit Sommer 2016 geht ein Gespenst um in den Philippinen – das Gespenst des ‚Dutertismo’. Dieser zeichnet sich aus durch bizarres Mäandrieren zwischen (rechts-)populistischem, mitunter finster reaktionärem Poltern und links drapiertem Habitus. Inszeniert wird diese Pendelpolitik gemäß knallhartem Machtkalkül oder sie geschieht in impulsivem, häufig mit misogynen Attacken flankiertem Stakkato. Befindet sich das Land auf dem Weg zum Faschismus?
10. September 2019
Polizisten bei der Demonstration zum 46. Jahrestag des Kriegsrechts in Luneta, Manila © Raffy Lerma

Shrinking Civic Space: Entwicklungshemmnis und bedrohliche Realität

Südostasien - Shrinking Civic Space, die Einschränkung der Handlungsräume zivilgesellschaftlicher Akteur*innen, klingt für viele Menschen in Deutschland abstrakt. Für zivilgesellschaftliche Akteur*innen in Ländern des globalen Südens wirken sich diese Einschränkungen direkt auf ihre Arbeit, ihr Leben und Überleben aus.
8. September 2019
Trauerzeremonie am Brandenburger Tor in Berlin am 30. Oktober 2016 © Sorayut Aiemueayut

Wenn ‚gute Menschen‘ Hilfssheriff spielen – Ein Beispiel für Autoritarismus ‚von unten’

Thailand - Monarchiekritische Personen werden nicht nur online ‚an den Pranger’ gestellt und diffamiert. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen auf Andersdenkende. Auch im Ausland lebende Thailänder*innen sind betroffen. Gerade die Diaspora spielt eine wichtige Rolle bei der Identifizierung und Verbreitung der Identität von Kritiker*innen.
2. September 2019
"Save Tam Dao" © Save Tam Dao

Autoritärer Staat vs. solidarische Zivilgesellschaft: Reaktionen auf Umweltproteste in Vietnam

Vietnam - Öffentliche Forderungen nach Demokratie werden von staatlicher Seite nicht geduldet. Stattdessen werden Freiheitsrechte zunehmend eingeschränkt, Kritik am politischen System mit Gefängnisstrafen geahndet und soziales Engagement immer öfter als ordnungswidrig und aufrührerisch diffamiert. Der Autoritarismus des vietnamesischen Staats scheint allerdings willkürlich.
2. September 2019
Ausschnitt des Buchcovers zu Judith W. Taschlers Roman "Das Geburtstagsfest" © Verlagsgruppe Droemer Knaur*

Wenn die Vergangenheit dich einholt

Kambodscha - Judith W. Taschlers fesselnder Roman „Das Geburtstagsfest“ handelt vom Er- und Überleben des Regimes der Roten Khmer. Auf einfühlsame Weise schildert die Autorin Verdrängung, Lügen, Traumata und den Umgang mit der Vergangenheit
 
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CALL FOR PAPER Ausgabe 4/2019

THEMA: Musik als Instrument politischer Bewegungen

Musik ist gesellschaftlich von großer Bedeutung. In ihren zahlreichen Ausprägungen und Stilen spielt sie eine wichtige Rolle für Menschen jedweden Alters, Geschlechts oder Herkunft. Sie kann ästhetischer Genuss, Unterhaltung, aber insbesondere auch Medium oder Instrument politischer Kommunikation sein. Musik kann als Kommunikationskanal und Transportmittel von Inhalten und damit verknüpften Emotionen dienen. Gerade in sozialen Bewegungen ist Musik häufig ein zentrales Instrument, um politische Anliegen auszudrücken, innerhalb der Bewegung und nach ‚außen’ in die Öffentlichkeit zu kommunizieren und parallel dazu die eigene Identität (musikalisch) zu untermauern und den Zusammenhalt zu stärken.

 
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