5. März 2019
Einkaufen auf dem lokalen Markt nach Schichtende © Central

Ein höherer Mindestlohn ist nicht alles

Kambodscha - Auch wenn der Mindestlohn für Arbeiter*innen aus dem Bekleidungs- und Schuhsektor in den letzten sechs Jahren um über 100 Prozent gestiegen ist, so hat es keine effektive Lohnerhöhung in Kambodscha gegeben. Denn gleichzeitig wurden die Produktionsziele stark erhöht. Die Arbeiter*innen sind weiterhin weit entfernt von einem Existenz sichernden Lohn für sich und ihre Familien.
5. März 2019
Beim Tag der Arbeit 2018 in Jakarta fördern die Gewerkschaften rassistische und xenophobische Ideologien © Dina Septi Utami

Der Wahlkampf geht vorüber, der Rassismus in den Gewerkschaften bleibt

Indonesien - Nicht alle indonesischen Gewerkschaften nehmen xenophobe und rassistische Positionen ein. Doch es ist unter Arbeiter*innen weit verbreitet, Ausländer*innen als Ursache für schlechte Arbeitsbedingungen zu sehen. Islamistische Gruppierungen und nationalistische Politiker nutzen diese Stimmung - und verstärken sie.
28. Februar 2019
Frauen verdienen weniger als Männer und schultern die Mehrfachbelastung von Familie, Haushalt und Lohnarbeit: Tabakverkäuferin in Manila. © Lilli Breininger

Fluch der Arbeit (Teil II)

Philippinen: Die Beschäftigungslage von rund 45 Millionen Erwerbstätigen ist geprägt von Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung, Heimarbeit und Tätigkeiten im so genannten informellen Sektor. Diese Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes schlagen auch auf die in regulären Beschäftigungsverhältnissen oder in Kontrakt-Arbeitsverhältnissen Tätigen durch und wirken sich auf ihre Löhne und Arbeitsbedingungen sowie die Lebensbedingungen ihrer Angehörigen aus.
28. Februar 2019
Ausschnitt Buchcover: Patrick Deville: Kampuchea © Unionsverlag

Vom Schlag des Schmetterlings

Kambodscha - "Kampuchea" von Patrick Deville ist kein Reisebericht, keine Reportage und kein Geschichtsbuch. Im rasanten Zickzack bewegt sich der Roman kaleidoskopisch zwischen starken Naturbildern, beklemmenden Schilderungen der Verbrechen der Roten Khmer und zwischenmenschlichen Begegnungen, in denen Fragen von Identität und Herkunft verhandelt werden.
25. Februar 2019
Arbeitsmigrant*innen nähen ein Fischernetz zusammen © Central

Kambodschanische Arbeitsmigrant*innen und Netzwerkbildung in Thailand

Kambodscha - Immer mehr Kambodschaner*innen verlassen das Land auf der Suche nach Arbeit. Doch viele werden Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung. Die Bildung von Netzwerken von Arbeitsmigrant*innen im Empfängerland kann eine wirkungsvolle Methode sein, um die Arbeiter*innen zu schützen und zu stärken.
21. Februar 2019
© Lilli Breininger

Fluch der Arbeit (Teil I)

Philippinen: Die Beschäftigungslage von rund 45 Millionen Erwerbstätigen ist geprägt von Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung, Heimarbeit und Tätigkeiten im so genannten informellen Sektor. Diese Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes schlagen auch auf die in regulären Beschäftigungsverhältnissen oder in Kontrakt-Arbeitsverhältnissen Tätigen durch und wirken sich auf ihre Löhne und Arbeitsbedingungen sowie die Lebensbedingungen ihrer Angehörigen aus.
21. Februar 2019
Ein indonesischer Arbeiter*innenverein zeigt Flagge am Hauptbahnhof in Taipeh © Petra Melchert

Gastarbeit – Gast-Aktivismus: Indonesische Kurzzeit-Migrant*innen in Taiwan

Indonesien/Taiwan - Migrant*innen werden in Taiwan als sogenannte ‚Nutzmenschen’ ausgebeutet. Arbeiter*innenorganisationen konnten aber trotzdem einige Erfolge bei der Durchsetzung ihrer Rechte erzielen.
21. Februar 2019
Ausschnitt Filmszene "The Cleaners" © Gebrüder Beetz Filmproduktion

Digitale Drecksarbeit

Philippinen - Der Dokumentarfilm "The Cleaners" schaut hinter die Kulissen von Facebook, Google und Co. In ihrem Auftrag sichten Menschen massenhaft Bilder und Videos mit verstörender Gewalt, Pornografie etc. um die sozialen Netzwerke "sauber" zu halten. Sie tun dies für einen Billiglohn und ohne psychologische Betreuung.
 
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THEMA: Plastik & Plastikmüll in Südostasien

Plastik ist ein relativ junges Material. Es wird seit 150 Jahren entwickelt und seit den 1950er Jahren in Massenproduktion hergestellt. Doch der „Siegeszug“ des in vielen Bereichen so „praktischen“, aber kaum abbaubaren Materials, hat verheerende Folgen. Nur ein geringer Teil des global produzierten Plastiks wird recycelt. Das meiste landet entweder direkt in der Natur, oder auf Straßen, Stränden und Mülldeponien. Jährlich müssen die Weltmeere rund acht Millionen Tonnen Plastik von uns Menschen aufnehmen. Das ist laut der Zeitschrift National Geographic so viel, als wenn auf jedem Quadratmeter Küste rund um die Welt je 15 Einkaufstüten voller Plastikmüll lägen.

In der kommenden südostasien Ausgabe 2/2019 wollen wir beleuchten, welche Akteur*innen in das Zusammenspiel von Produktion, Verkauf, Konsum und Entsorgung von Plastik wie in Südostasien eingebunden ist und wie Plastik-Müll wiederverwertet, gehandhabt und für eigene Zwecke verdinglicht wird.

Wir möchten uns diesen Fragen in möglichst vielen verschiedenen Darstellungsformen widmen: Reportagen, Analysen, Portraits, Interviews oder auch Foto-Essays. Wir freuen uns auf eure Ideen!


 
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