1 | 2020, Vietnam,
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Das Klimaregime muss dekolonisiert werden

Vietnam Klimaregime

Diese Bewohnerin des überschwemmten Mekong-Deltas wartet gemeinsam mit Hunderten weiterer Menschen darauf, von einer westlichen Hilfsorganisation Wasserfilter, Eimer und Kochtöpfe zu erhalten, copyright Mathias Eick EU/ECHO CC BY-SA 2.0

Vietnam ist wegen seines langen Küstenstreifens stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Da das Land weniger als ein Prozent der globalen Treibhausemissionen verursacht, ist das ‚eigene Sparpotential’ begrenzt. Vietnam ist auf Mitigation der großen Emittenten USA, Europa und China angewiesen.

In Vietnam ist es schwer, jemanden zu finden, der den Klimawandel oder dessen katastrophale Auswirkungen leugnet. Denn der Temperaturanstieg führt bereits jetzt zu verheerenden Wetterextremen wie Überschwemmungen. Mit seinem über 3400 Kilometer langen Küstenstreifen läuft Vietnam Gefahr, 35% seiner Landfläche, inklusive der ‚Reiskammer’ im Mekongdelta und der Megastadt Ho Chi Minh Stadt, an das Meer zu verlieren. Durch Dürren versalzen langfristig die Böden im Mekongdelta, da Meerwasser in die Flussarme eindringt. Viele Bauern und Bäuerinnen migrieren deswegen auf der Suche nach einer neuen Lebensgrundlage in die Städte. Handlungen zur Mitigation und Adaption sind bisher dennoch lediglich punktuell. Neben zahlreichen lokalen Problemen liegt dies auch an internationalen Akteuren.

Vietnam Klimaregime

Screenshot VTV1: Vietnam kämpft regelmäßig mit Überschwemmungen und Dürren. Durch die Klimakrise sowie durch Staudammprojekte zur Energiegewinnung werden diese verstärkt und treten häufiger auf. 2016 waren 10 von 13 Provinzen im Mekongdelta betroffen.

Nationales Klimaziel: Reduzierung von Treibhausgasen um acht Prozent

Auf dem Papier sehen Klimaschutzmaßnahmen in Vietnam viel versprechend aus. So gibt es zum Beispiel seit 2011 die National Climate Change Strategy. Seit 2013 gibt es das Gesetz zur Vermeidung und Kontrolle von Naturkatastrophen und 2014 wurde das Gesetz zum Umweltschutz mit einem Kapitel zum Klimawandel verabschiedet. Als nationalen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen legte Vietnam sich auf eine Minderung von acht Prozent gegenüber dem ‚business as usual’ Szenario bis 2030 fest. Sollte es weitere Unterstützung der Reduktionsmaßnahmen durch die internationale Gemeinschaft geben, verpflichtet sich Vietnam zur Reduzierung von 25 Prozent der Treibhausgase. Dies soll vor allem durch alternative Kraftstoffe, die verstärkte Etablierung von erneuerbaren Energien und Effizienzsteigerung erreicht werden.

Dabei hat Vietnam kaum Anteil an der Klimakatastrophe. Unter einem Prozent der Emissionen kamen global gesehen im Jahr 2016 aus dem südostasiatischen Land. Eigene Reduktion kann also allein nicht der Schlüssel zur Rettung des Landes sein. Vietnam ist auf die Mitigationsmaßnahmen bei den großen Emittenten USA, Europa und China angewiesen und muss sich vor Ort vor allem anpassen und die Bevölkerung auf die Krise vorbereiten.

Seit der Kolonialzeit gilt: Wachstum geht vor Umweltschutz

Die Umsetzung von Adaptionsmaßnahmen hapert jedoch und die Ursachen sind zahlreich. Wie auch global trifft die Klimakatastrophe in Vietnam die Armen zuerst. Menschen, die sich nicht vor 45° im Sommer mit Klimaanlagen schützen können oder ihre Häuser auf befestigte Grundstücke außerhalb von Überschwemmungsgebieten bauen können. Sie finden bei den Machthabenden kaum Gehör, denn Korruption und Vetternwirtschaft ist in Vietnam weit verbreitet.

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Die Folgen der Klimakrise treffen vor allem die Armen: Überschwemmung im Mekongdelta im Oktober 2011, copyright Evangelos Petratos EU/ECHO CC BY-SA 2.0

Dies geschieht jedoch vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Priorität: Wachstum geht vor Umweltschutz. Zwar ist Umweltzerstörung und Nutzbarmachung der Natur in Vietnam kein rein modernes Phänomen. Spuren davon gehen Hunderte von Jahren zurück. Doch das hegemoniale Paradigma des Wirtschaftswachstums und die Vereinnahmung der Natur als Ressource wurden seit der französischen Kolonialisierung kontinuierlich forciert. Aktuelle Akteure, von anderen Staaten über die Weltbank bis hin zu Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) haben erfolgreich gefestigt, dass Wirtschaftswachstum nationale Priorität Nummer eins sein muss.

Vietnam besteht dabei – ähnlich wie andere Länder – auf das Recht auf wirtschaftliche Entwicklung. Zwei Mythen halten sich hartnäckig: Dass es Wohlstand braucht für Umweltschutz; und dass westliche Länder dafür das beste Beispiel sind. Dabei tragen eben jene immer noch die größte Schuld an der Klimakrise. China hat sie zwar, was das Gesamtmaß der aktuellen Emissionen angeht, überholt, jedoch unter anderem, weil westliche Länder ihre ‚dreckigen Produktionen’ nach China verlegt haben. Auch ist Chinas CO2-Ausstoß pro Kopf immer noch geringer (7,5t CO2 pro Person, Stand 2014) als der der USA (16,5t) oder Deutschlands (8,9t). Vietnams Ausstoß lag 2014 bei 1,8 t pro Kopf.

Vietnam ist außerdem weiterhin Schauplatz der ‚Mitigation der anderen’. Um die eigene CO2-Bilanz aufzubessern, investieren Staaten wie Deutschland in Projekte wie REDD+ (United Nations Programme on Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation). Sie investieren in Aufforstung und Waldschutz am anderen Ende der Welt, um eigene Konsumverhalten vor Ort nicht hinterfragen zu müssen. Dabei ist REDD+ allein wegen der Definition, was ein Wald ist, in Vietnam fragwürdig. Monokulturen haben denselben Status wie Urwälder. Staatliche Kontrollen, ob es einen Wald nur auf dem Papier gibt, sind nicht zuverlässig. So ist bereits vorgekommen, dass an Orten, wo laut offiziellen Dokumenten ein Wald sein sollte, freie Ackerfläche war. Unter NGOs und Stiftungen wird größtenteils das Wachstumsparadigma, wenn auch grün angestrichen, weiter propagiert. So wird die Debatte der Klimagerechtigkeit, wie z.B. in den Philippinen spürbar, in Vietnam nicht geführt.

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Der Staat setzt auf Wachstum, während Umweltschutz ins Private verwiesen wird. copyright Julia Behrens

Agenda-Setting folgt neokolonialen Richtlinien

Nicht nur Regierungen, auch internationale NGOs spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Definition und Implementierung von Maßnahmen gegen die Klimakrise geht. „Klimawandel ist ein Trendthema für Geldgeber“, sagt die Leiterin einer lokalen Umwelt-NGO, die namentlich nicht genannt werden möchte. Vor zehn Jahren gab es schon einmal den Trend, Förderung für Klimaprojekte auszuloben. Dazwischen hätten andere Themen – wie Plastikmüll – übernommen. Erst seit kurzem gäbe es wieder Mittel für Klimamitigation und -adaption.

Obwohl sich viele internationale Organisationen aus Vietnam zurückgezogen haben und es stattdessen finanzielle Unterstützung für neu gegründete lokale Organisationen gibt, bedeutet das nicht mehr Möglichkeiten für ein eigenes Agenda-Setting der lokalen Akteure. Viele vietnamesische NGOs beklagen, dass die Themensetzung und die Analyse, was eigentlich das zu lösende Problem sei, im Ausland in den Zentralen von NGOs geschähen. Neben der Themensetzung erschwerten auch die Vorgaben von Berichterstattung und Rechenschaftspflicht die Arbeit der lokalen Organisationen. So sagt die bereits zitierte NGO-Leiterin: „Geldgeber haben Schwierigkeiten damit, lokale Kapazitäten zu verstehen, mehr Geld ist für Verwaltungsarbeit nötig als für die Projekte“. Dabei sind die Projekte der NGOs essentiell, da auch die vietnamesische Regierung sich auf sie verlässt.

Es gibt vereinzelt Projekte, die nicht der Idee des grünen Wachstums folgen, sondern alternative Konzepte und Visionen besprechen. Sie tun dies allerdings vor allem praktisch und versuchen Wörter wie „Klimagerechtigkeit“ zu vermeiden. Unter dem Konzept „nachhaltiger Entwicklung“ („phát triển bền vững“) finden sich Regierungs- und Nicht-Regierungsakteure zusammen. Dies hat verschiedene Gründe.

Zum einen ist dies das Paradigma, das von internationalen Organisationen ausgelobt wird, unter dem Ausschreibungen zur Geldvergabe stattfinden. Zum anderen ist „nachhaltige Entwicklung“ von der vietnamesischen Regierung politisch als unproblematisch anerkannt. Im autoritären System kann es für NGOs schwierig sein, sich durch andere Begriffe, Normen und Debatten abzugrenzen. Sie könnten dadurch ihre Arbeitsgenehmigungen riskieren. So nutzen sie das Konzept, um keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, auch wenn sie in der Praxis Projekte umsetzen, die durch kritisch gegenüber den Konzepten der gängigen Wachstumsdoktrin sind. Wenige internationale Akteure versuchen Debatten um alternative Wirtschaftsmodelle und Lebensweisen anzustoßen. Doch fraglich ist ohnehin, wie erfolgreich dies sein kann, wenn diese wiederum aus dem Ausland importiert werden.

Lost in translation: Klimadebatten in städtischer und ländlicher Umgebung

Hinzu kommt die weitere Kluft zwischen den oft Stadt-basierten NGOs und der ländlichen Bevölkerung, die Ziel von Adaptionsmaßnahmen der Klimakrise sind. Bäuer*innen können den Klimawandel nicht immer in der NGO-Sprache von nachhaltiger Entwicklung erklären. Viele merken aber, dass etwas nicht stimmt, dass Ernten sich verändern und Überschwemmungen zunehmen. Ihr Wissen darüber, was Klimawandel aber konkret bedeutet und welche Adaptionsmaßnahmen nötig sind, wird kaum in die Aktionsplanung durch die Mitarbeitenden der NGOs mit einbezogen. Das Vorurteil, dass die ländliche Bevölkerung ungebildet und nicht wissend ist, ist weit verbreitet.

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Städtisch geprägter Protest: Demo zum globalen Klimastreik in Hanoi im September 2019, copyright Julia Behrens

Nicht zuletzt spielt die Wirtschaft in Vietnam wie global auch eine wichtige und mehrheitlich negative Rolle in den Bemühungen um Klimamitigation und -adaption. Internationale Unternehmen wie Coca Cola agieren durch ihre Corporate Social Responsibility– Abteilungen als Geldgeber für Umwelt-NGOs. Unterstützte Projekte richten sich dabei kaum nach innen an das eigene Unternehmen, um beispielsweise den eigenen Beitrag zum Klimawandel zu hinterfragen.

Zwar ist das Plastikmüllproblem ein anderes als die Klimakrise, doch illustriert dies die Doppelagenda der wirtschaftlichen Geldgeber. So unterstützt Coca Cola Bildungsprojekte an Schulen Hanois zur Müllreduzierung, ist aber zugleich größter Plastikverschmutzer in der Wirtschaft weltweit. Lokale Unternehmen sorgen sich wenig um Umweltbelange. Die produzierende und emittierende Industrie ist Teil des vietnamesischen Wachstumsplans.

Was bedeutet all dies für internationale Akteure? Zunächst einmal, dass eine Dekolonisierung des Klimaregimes nötig ist. Jene, die die Klimakrise zu verantworten haben, müssen in die Verantwortung genommen werden. Und es braucht den Paradigmenwechsel „Weg vom Wachstum“. Zusätzlich braucht es auf allen Ebenen eine Veränderung in den Machstrukturen: Internationale NGOs müssen lokalen Akteuren die Definition von Problemen überlassen. Die am stärksten von der Klimakrise Betroffenen müssen, vertreten durch lokale Organisationen, von Anfang an in Mitigations- und Adaptionsmaßnahmen eingebunden werden.

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Das Klimaregime muss dekolonisiert werden

Kambodscha: In der Provinz Kompong Chhnang sind die Menschen abhängig vom Ökosystem des Tonle Sap. Lokale Gemeinschaften müssen bei Antworten auf die Klima-Krise einbezogen werden

Der Klimawandel könnte zu einer katastrophalen Zukunft führen, wenn er nicht eingedämmt wird. Steigende globale Temperaturen führen zu Wirbelstürmen, Dürren, Überschwemmungen und Waldbränden. Diese Ereignisse können Gemeinden zerstören, Lebensräume verwüsten. Sie bedrohen Menschen, Wildtiere sowie Ökosysteme. Darüber hinaus kann der Klimawandel zu Bevölkerungsverschiebungen, einer verstärkten Ausbreitung von Krankheiten, Nahrungsmittel- und Wasserknappheit sowie instabilen Volkswirtschaften führen. Die Auswirkungen sind weitreichend und können bereits bestehende sozioökonomische Ungleichheiten und Ungleichheit noch verschärfen.

Ungewisse Zukunft

Seit Generationen verlassen sich die Menschen um den Tonle Sap auf seine saisonalen Überschwemmungen, um das Land mit nährendem Schlamm zu fluten, sowie die Fischbestände und die landwirtschaftlichen Kreisläufe aufrechtzuerhalten. Das einzigartige Ökosystem des Sees liefert Nahrung, Wasser und Einkommen und ist damit von zentraler Bedeutung für das kulturelle und wirtschaftliche Gefüge der Region. In Kampong Chhnang dient der Tonle Sap mit seinem Fisch-Reichtum für viele Familien als wichtigste Protein- und Einkommensquelle.

Wirtschaftliche Zwänge, soziale Hindernisse und Umweltveränderungen tragen jedoch zu einer ungewissen Zukunft für die lokale Bevölkerung bei. Zu den Bedrohungen gehören Überfischung, Abholzung, Verschmutzung und Klimawandel. Sie bedrohen den Tonle Sap, der wegen seiner biologischen Vielfalt und seiner Bedeutung für den Lebensunterhalt der umliegenden Gemeinden geschätzt wird.

Der 43-jährige Le Yang Kor lebt in dem Dorf Chhnuk Trou in der Provinz Kampong Chhnang, einem Gebiet, das jedes halbe Jahr überschwemmt wird. „Seit ich ein kleines Kind war, wohne ich hier. Jetzt kann ich sehen, wie sich die Umwelt in meinem Dorf verändert hat: starke Stürme und heftige Regenfälle in der Regenzeit und extreme Hitze und Trockenheit in der Trockenzeit“, sagt er.

Immer weniger Fisch

Das allgemeine Wohlergehen der Gemeinschaften, die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, Wasser und Einkommensquellen werden durch diese Veränderungen direkt beeinträchtigt. Die 29-jährige Vietnamesin Wang Thi Yong aus der Provinz Kampong Chhnang erklärt: „Ich sehe, dass es immer weniger Fische gibt. Das macht es für die Dorfbewohner*innen, von denen die meisten Fischer*innen sind, schwierig, ihr tägliches Einkommen zu sichern.“ Schwankungen des Wasserstands, Rückgang der Fischpopulationen und die Zerstörung natürlicher Ökosysteme erschweren das Überleben der Menschen am See.

Generell sind die ethnischen vietnamesischen Gemeinschaften in Kambodscha oft mit Staatenlosigkeit und Rechtsverletzungen konfrontiert. Viele von ihnen leben seit Generationen im Land. Doch ihre Wurzeln und historischen Bindungen werden von den Behörden oft nicht beachtet. Meist fehlen Geburtsurkunden und Staatsbürgerschaft, was ihren Zugang zu wichtigen staatlichen Dienstleistungen in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung und Beschäftigung stark einschränkt. Diskriminierung, Vorurteile und soziale Ausgrenzung verschärfen diesen Zustand und behindern gesellschaftliche Teilhabe.

Frauen und Kinder besonders betroffen

Die Umweltprobleme, mit denen die gesamte lokale Bevölkerung konfrontiert ist, werden durch die wirtschaftliche Instabilität, die eingeschränkten Beschäftigungsmöglichkeiten und den begrenzten Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung noch verschärft. Frauen, Kinder und am Fluss lebende Gemeinschaften sind von diesen Problemen unverhältnismäßig stark betroffen. Him Srey Pich, eine 17-jährige Verkäuferin im Dorf Chroy in der Provinz Kampong Chhnang, äußert sich besorgt über den Rückgang der Fischpopulation, sinkende Erträge und Preise für ihre Ernte sowie über die unbeständigen Wetterverhältnisse.

Trotz dieser Hindernisse haben die Gemeinschaften rund um den Tonle Sap Hoffnung auf eine widerstandsfähigere und nachhaltigere Zukunft. Srey Pich meint, dass Nichtregierungsorganisationen und die junge Generation Schulungen zur Flussfischerei, zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Erhaltung der Umwelt des Tonle Sap erhalten sollten. Wang Thi Yong wünscht sich, dass die Regierungsbehörden streng gegen illegalen Fischfang und illegale Abholzung vorgehen.

Gemeinsam auf Veränderungen vorbereiten

Durch Initiativen, die den Aufbau von beruflichen Fähigkeiten, gemeindebasierten Tourismus, nachhaltige Fischereimethoden und die Erhaltung des Ökosystems unterstützen, können die Menschen am Tonle Sap gestärkt und ihre Lebensweise geschützt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und lokaler Bevölkerung kann den Mitgliedern der Gemeinden Kampong Chhnangs helfen, auf eine sicherere und wohlhabendere Zukunft hinzuarbeiten.

Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung zu berücksichtigen, sie dabei zu unterstützen, widerstandsfähiger und anpassungsfähiger zu werden sowie sicherzustellen, dass ihre Rechte und ihr Wohlergehen bei allen Entscheidungsprozessen Vorrang haben. Diese Zusammenarbeit kann die Gemeinschaften am Tonle Sap besser auf klimatische Veränderungen vorbereiten und ihr so Hoffnung für eine bessere Zukunft geben.

Übersetzung aus dem Englischen von: Simon Kaack

Die Zitate stammen von Teilnehmer*innen eines von Khmer Community Development durchgeführten Projekts.

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