„Wir alle sind wie das traditionelle burmesische Spielzeug namens Pyit Tine Htaung. Wenn ein Kopf abgeschossen wird, erheben sich an seiner Stelle zwei neue Köpfe.“, sagt die Künstlerin Ku Kue. © Ku Kue

“Wir alle sind wie das traditionelle burmesische Spielzeug namens Pyit Tine Htaung. Wenn ein Kopf abgeschossen wird, erheben sich an seiner Stelle zwei neue Köpfe”, sagt die Künstlerin Ku Kue.
Burma/Myanmar: Die Werke der Graffiti-Künstlerin und Grafikdesignerin Ku Kue werden im Widerstand gegen das Militärregime landesweit eingesetzt. Einige ihrer Poster stellt sie hier vor und berichtet uns von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen während der Proteste.
Ku Kue über sich selbst: “Ich wurde 1988 in Yangon, Myanmar geboren und arbeite seit 2007 als Graffiti-Künstlerin und Grafikdesignerin. Seitdem schmücke ich Straßen, Geschäfte und Galerien mit meiner Kunst. Ich bin in einem von der Militärdiktatur entworfenen Bildungssystem aufgewachsen. Daher fiel es mir schwer, davon zu träumen, was ich einmal werden wollte oder sein könnte. Erst im Alter von 30 Jahren kam ich erstmals in den Genuss des Lebens in einer Demokratie; aber dieser Zustand hielt nicht sehr lange an. Ich muss immer noch kämpfen, weil ich wie ein Mensch in meinem eigenen Land leben möchte. Deshalb werde ich mein Bestes geben, um diese Revolution zum Erfolg zu führen.”











Übersetzung aus dem Englischen von: Tanja Gref
Alle Bilder copyright: Ku Kue
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